Stefan Heuer, HAZ Hannoversche Allgemeine:
Ohne sich in eine Monotonie drängen zu lassen, hat die Künstlerin
ihr Hauptmotiv gefunden, dem immer wiederkehrenden Dingsymbol einer
Novelle gleichend: den Weg durch die Zeit, ein Appell an die Besinnung
auf einfache Werte. Wesentlichen Anteil an der Begründung ihrer
Bildersprache, die nicht nur durch die Darstellung von einfachen stilisierten
Gegenständen und Lebewesen, sondern auch durch die häufige
Verwendung von Sand als Malmaterial an frühzeitige Höhlenmalerei
erinnert, dürften zwei ausgiebige Reisen in die USA gehabt haben,
während denen Anne Betz viele Bundesstaaten nach kulturellen und
geologischen Gesichtspunkten erfahren und die Kunst der Ureinwohner
kennen lernen konnte.
Aber auch die Assoziation mit Werken des deutschen Malers A. R. Penck
schickt sich an, der seit den frühen sechziger Jahren ebenfalls
auf Chiffren reduzierte Menschen- und Tierdarstellungen schuf.

















