Malerei
Früchte und Brot

»Brot und Früchte«
Sand und Acryl
auf Papier
70 x 55 cm

 

 

 


»Kleines Tableau«
Sand und Acryl
auf Papier
70 x 55 cm

Kleines Tableau

Hans Manhart zur Ausstellungseröffnung in der Galerie Burgdorf im Mai 2000:

In der Tat finden sich beide Spannungspole in ihren Arbeiten wieder; Gefühl und Versenkung, Gestus und Ruhe, Ausbruch und Kalkül, Wagnis und abwägende Verhaltenheit. Die Stillleben zeigen in erdgebundenen, warmen und – da der Malfarbe Sand hinzugesetzt wurde – sehr stofflich wirkenden Tönen die Dinge des Lebens:
Fische, Brot, vereinzelt Früchte. Ausgreifende gestische Linien in Schwarz bilden die Motivkonturen und sind gleichsam einladende Arenen der Ruhe und des in sich Getragenseins. Die körnig strukturierte Fläche des Mal- und Farbgrundes verleiht dem natura morta etwas Freskenhaftes.

Gleichnisse

»Triptichon Gleichnisse«
Sand und Acryl auf Rupfen
90 x 210 cm

 

Stefan Heuer, HAZ Hannoversche Allgemeine:

Ohne sich in eine Monotonie drängen zu lassen, hat die Künstlerin ihr Hauptmotiv gefunden, dem immer wiederkehrenden Dingsymbol einer Novelle gleichend: den Weg durch die Zeit, ein Appell an die Besinnung auf einfache Werte. Wesentlichen Anteil an der Begründung ihrer Bildersprache, die nicht nur durch die Darstellung von einfachen stilisierten Gegenständen und Lebewesen, sondern auch durch die häufige Verwendung von Sand als Malmaterial an frühzeitige Höhlenmalerei erinnert, dürften zwei ausgiebige Reisen in die USA gehabt haben, während denen Anne Betz viele Bundesstaaten nach kulturellen und geologischen Gesichtspunkten erfahren und die Kunst der Ureinwohner kennen lernen konnte.
Aber auch die Assoziation mit Werken des deutschen Malers A. R. Penck schickt sich an, der seit den frühen sechziger Jahren ebenfalls auf Chiffren reduzierte Menschen- und Tierdarstellungen schuf.

Sunrise_Trail

»Sunrise-Trail«
Sand und Acryl auf Leinwand
100 x 80 cm

 

 

 

 

 

»Horizonte«
Sand und Acryl auf Leinwand
100 x 80 cm

Horizonte

Kopf im Haus

»Kopf im Haus«
Mischtechnik auf Papier
60 x 50 cm

 

 

 

 

 

»Summer«
Acryl und Sand
auf Leinwand
100 x 80 cm

Summer
 

Oasis
»Oasis«
Sand und Acryl auf Leinwand
82 x 112 cm

Doris Weiß zur Ausstellungseröffnung »Zeichen – Formen – Symbole« Galerie-Theater Wolfsburg, September 2005:

In den Bildern von Anne Betz tauchen Symbole in abstrakter und auch in konkreter Formgebung auf. Der Untergrund ist meist in erdverbundenen Tönen wie Ocker, Gelb, Rotbraun, Terrakotta bis hin zum Schwarz gehalten. Erdpigmente suggerieren uns ethnische und archäologische Erfahrungen, die uns Assoziationen zu den frühen Höhlen-Malereien der Ureinwohner Australiens und der Indianer Nordamerikas liefern.
Einstreuungen von Sand steigern die Bild-Aussage durch haptische Erfahrbarkeit. Fast symbolhaft integriert Anne Betz das Material »Erde« in ihre Bilder. Es entstehen mauerartige Strukturen, in die archetypische Figurationen wie Graffiti im zum Teil noch feuchten Zustand eingeritzt werden. Durch diese Arbeitsweise erreicht die Künstlerin eine geheimnisvoll anmutende Oberfläche, die den Betrachter neugierig, quasi zum Forscher macht. Mit dieser künstlerischen Auffassung steht A.B. den Malern des Informel wie Tapies und Emil Schumacher nahe. Es ist eine äußerst sensible kalligrafische Malerei, die sich erst während des Malaktes zu pastos aufgetragenen, zeichenhaften Spuren verdichtet. Die figurativen Elemente erhalten durch die Integration pastoser Materialien einen vieldeutigen Bild-Charkter. Die Form wird durch die Struktur des Materials identisch.

Golden Cliff
»Golden Cliff«
Sand und Acryl auf Leinwand
82 x 112 cm

 

Marianne Winter im Katalog »ANNE BETZ – Installation Radierung Malerei«:

Ähnlich dem archaischen Tun dienen ihr Sand, Pigmente, Kreide und einfache Malgründe als Ausdrucksmittel. Der künstlerische Vorgang wird zum wechselseitigen Befragen des Prozesses und der Materialien, ein spontanes Zeichensetzen einerseits und kontrolliertes Gestalten andererseits. Künstlerische Tätigkeit wird in ihren Arbeiten zum Kristallisationsprozeß, bei dem sich aus dem amorphen Bereich des Gefühls Formen herausbilden, die zu Symbolen werden oder zu Zeichen verarbeiteter Realität.

Fische

»Fische und
Früchte «

Sand und Acryl
70 x 55 cm

 

 

 

 


»Feuerwerk« Mischtechnik
60 x 50 cm

Feuerwerk
16 Zeichen

»16 Zeichen«
Mischtechnik auf Japanpapier
60 x 50 cm

 

 

 


»Vom Balkon aus«
Mischtechnik auf Leinwand
80 x 100 cm

Vom Balkon aus
Marianne Winter im Katalog »Künstlergemeinschaft Permanent 11+«:

Mit Formen aus der Erinnerung des kollektiven Unbewußten schafft Anne Betz Spuren zwischen Grafik und Malerei, die archiologische und ethnologische Erfahrungen assoziieren. Zeichenhafte Elemente mit Motiven alter Kulturen, die Assoziationen an Ausgrabungen, Vegetabiles und Landschaftliches wecken.

Before Spring

»Before Spring«
Eitempera auf Leinwand
190 x 122 cm

 

 

 

 

»Dancing Tree« Eitempera auf Leinwand
190 x 122 cm

Dancing Tree
Aufstieg aus der Ebene

»Aufstieg aus der Ebene«
Eitempera auf Leinwand
190 x 122 cm

 
Durchbruch1

»Durchbruch 1+2«
Mischtechnik mit Collage auf Leinwand
115 x 90 cm

Durchbruch2
Begegnung
»Begegnung-grenzenlos«
Mischtechnik mit Collage auf Leinwand
110 x 85 cm