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In meinen Arbeiten bewege ich mich in einem Spannungsfeld zwischen Expressiv-Gestischem und meditativer Kontemplation. Zum einen ist es die Betroffenheit über Zustände in unserer Welt, die u.a. in meinen Künstlerbüchern zur 500jährigen Wiederkehr der Unterdrückung indigener Völker zum Ausdruck kommt, zum anderen sind es die stillen, kontemplativen Arbeiten zum Thema Mutter Erde, die uns trägt, uns nährt. Oft verwende ich Sand, den ich in vielen Ländern der
Welt einsammle, um ihn im Atelier in meinen Bildern zu be- und verarbeiten.
Durch Einritzungen in die noch feuchte Struktur entstehen haptisch erfahrbare
Formen, Symbole und Zeichen, die auf eine archaische menschliche Existenz
verweisen, deren Sinngebung auch für unsere Zeit wichtig ist. |
| »On The Way« Sand und Acryl auf Leinwand, 100 x 80 cm |
Anne Betz |